Festivalreport: Tomorrowland 2015

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Der Wahnsinn hat einen Namen: Tomorrowland!

(Ein Festivalreport von Christian Hahne)

 

Es ist schwierig die Eindrücke der letzten vier Tage in richtige Worte zu fassen und auch Bilder können nur schwer beschreiben was dieses großartige Festival ausmacht.

Neben dem überragenden LineUp an allen drei Festivaltagen steht das Publikum selbst im Mittelpunkt der Veranstaltung. Besucher aus über 200 Länder der Welt sorgen für eine unbeschreibliche  Atmosphäre – der Spirit of Tomorrowland! Hier spielt die Herkunft wirklich keine Rolle, in Tomorrowland sind alle vereint!

 

Unser Dreamville Camp bestand aus gemischten Gruppen aus Deutschland, Neuseeland, Norwegen und der Türkei. Ständig hatten wir Besuch aus unseren Nachbarländern Österreich und Finnland! – eine großartige Zeit auf der Camping-Area!

Am Donnerstagabend startete dann die große Willkommensparty (THE GATHERING) auf dem DreamVille-Gelände. Hier versammelten sich bereits tausend Partywütige und feierten ausgelassen ihre Ankunft in Tomorrowland!

Diese Party konnte uns aber nicht ansatzweise auf das vorbereiteten, was uns von Freitag bis Sonntag erwarten würde…

 

Freitag:

Let‘s get startet!

Ein kurzes internationales Frühstück im Camp und hoch die guten 5,0er, denn Vorbereitung ist ja bekanntlich Alles! 😉 Nachdem wir wieder eine witzige Zeit in unserem Camp hatten starteten wir am frühen Nachmittag in Richtung Festivalgelände.

Hier erwartete uns zum ersten Mal die kolossale Mainstage, beim Anblick derer man kurz ehrfürchtig innehalten muss. Absolut beeindruckend! In diesem Jahr handelte es sich um ein gewaltiges Schloss mit hohen Türmen, einer imposanten Wasserorgel und einem gewaltigem Tor in der Mitte.

Wahrscheinlich gibt keine andere Bühne auf der Welt die so aufwendig gestaltet ist, wie die Tomorrowland Mainstage. Einmal kurz geschüttelt und dann ging es hinein in die feiernde Menge! Die Bühne zog einen einfach in ihren Bann. Aber Tomorrowland hat mehr zu bieten, als nur eine Bühne. Insgesamt warteten 17 Bühnen auf unseren Besuch!

#Es lohnt sich auf jeden Fall sich dem Sog der Mainstage zwischenzeitlich zu entziehen und den anderen auch sehr aufwendig gestalteten Bühnen einen Besuch abzustatten.#

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An den Nebenbühnen war weniger manchmal mehr action. Weniger Spektakel, dafür ein viel intensivere Party! Egal bei welcher Bühne wir ankamen, überall tanzten alle ausgelassen und hatten einfach nur eine geile Zeit! Mit Einbruch der Dämmerung lockte uns allerdings wieder Mainstage. Hier standen für uns heute Abend noch David Guetta, Avicii und Steve Aoki auf der Bühne.

Jetzt zeigte die Mainstage was sie so alles drauf hat! Ab jetzt steigerten sich quasi minütlich die Lichteffekte und mit jedem Drop kam die Masse mehr in Schwung. Als gegen Ende des David Guetta Sets das Feuerwerk begann, gab es kein Halten mehr. Die Mainstage explodierte förmlich-so ein Feuerwerk hatten wir noch nie gesehen! Die Menge war total geflasht! Diese Momente auf der Mainstage haben sich bei uns wirklich eingebrannt. Die Bühne, die Show, die Leute, die Musik – einfach Wahnsinn! Man kann es nur schwer beschreiben, man muss es einfach selbst erleben!

Absolutes Highlight des Tages!

 

Samstag:

Fick dich Donner, leck mich doch am S….!

Die Videoinformationstafeln auf dem Dreamville hatten uns bereits in der Nacht vorgewarnt: Gewitter und starker Wind in den frühen Morgenstunden. Dazu jede Menge Regen.

Das bedeutete für uns erstmal: Bier + Zelt = Trocken! 😉

Da erstmal keine Ende des Unwetters in Sicht, waren wir einem Lagerkoller nahe. Gegen Abend wurden wir allerdings belohnt und der Himmel klarte komplett auf. Pünktlich zum Start von Martin Solveig auf der Operastage war keine Wolke mehr am Himmel und wir hatten eine der geilsten Party‘s ever!

Kurz vor 11 ging es dann wieder zurück zur Mainstage, wo Dimitri Vegas und Like Mike auflegten. Die Show der beiden lies das Spektakel vom Vortag lächerlich erscheinen, wir waren auf einem neuen Level angekommen! Als dann noch der Regen durch die Bässe der Mainstage vertrieben wurden und die Sonne die Tommorowländer zur puren Eskalation zwang, setzte der Regenbogen dem Samstag noch die Krone auf.

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Das Feuerwerk kombiniert mit unvorstellbaren Licht- und Lasereffekten machten auch dieses Mainstage-Erlebnis am Abend wieder einfach unvergesslich.

 

Sonntag:

Die Camping Area war überall mit sehr einladenden BBQ-Areas ausgestattet. Hier konnte man hervorragend sein mitgebrachtes Fleisch grillen. Dazu noch ein guter Platz um mit Leuten aus aller Welt ins Gespräch zu kommen!

Im Anschluss an eine kurze Grillsession starteten wir den Tag mit einem kurzem „WarmUp“ in unserem kleinen internationalen Camp. Dann ging es wieder los in Richtung Festivalgelände.Heute wollten wir nochmal alles geben. Leider spielte am Nachmittag das Wetter wieder etwas verrückt und wir hatten wieder ordentlich Regen. Aber bei Sonne kann ja jeder feiern!

Eingepackt in Plastik-Regenponchos ging es weiter von Bühne zur Bühne. Zufälligerweise erwischten wir das Set von Lost Frequencies (Are you with me?) , was uns total mitgerissen hat. Der Abend endete dann für uns wieder vor der Mainstage, wo wir uns das Finale vom Tomorrowland nicht entgehen lassen wollten. Hardwell, Tiesto und 3AreLegend(Dimitri Vegas, Like Mike, Steve Aoki) heizten uns trotz des nicht enden wollenden Regens so richtig ein. Auch diesen Abend wurde uns wieder eine unglaubliche Show geboten, die einen einfach in einen Gänsehautzustand versetzt hat.

Zum Abschluss gab es ein Feuerwerk bei dem sich alle in den Armen lagen! Dann schloss sich langsam das große Tor auf der Mainstage und Tomorrowland 2015 war vorbei. Wir waren uns dann schnell einig, nächster Jahr sind wir wieder dabei!

 

Live today! Love tomorrrow! Unite forever!

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